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AS FAR AS THE EYE CAN SEE

Hanna Zänker

Diplom 13/2

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Badezimmerfenster/bathroom window

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Styropor 11(Umwandlung)/styropor no. 11 (metamorphosis)

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Palais de Tokyo 1

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Schulausflug zum Rhein/school excursion

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Unterwasser: Rot/Underwater: Red

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Nachmittags/In the afternoons

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Tomaten im Fliegengitter/Tomatoes in the fly screen

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Meerbuscher Wald/In the woods of Meerbusch

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Tulpe Nr. 3/Tulip No. 3

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Tischplatte 2/Desk top 2

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Unerwartet Nr. 5/Unexpected No. 5

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Schichten/Layers

Der Titel meiner Arbeit  impliziert das romantische Versprechen: ›soweit wie das Auge reicht‹. Doch die  Naturerfahrung wird nur angedeutet oder in Verbindung mit Technik dargestellt. Die meist gestörte Bildoberfläche lässt ein Eintauchen in den fotografischen Illusionsraum nicht zu, die Betrachtung bleibt oberflächlich.

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit dem Zufall, der Kontrolle von bildergenerierenden Apparaten und den unterschiedlichen, fotografischen Verfahren, die im Material sichtbar werden können.Gleichzeitig ist es für mich ein Aufbrechen von Sehweisen, die immer noch von der Objektivität der fotografischen Sprache geprägt sind.

Obwohl sich der Titel eher  auf die Grenzen der menschlichen- und mechanischen Sichtbarkeit bezieht, bleibt die Sehnsucht nicht unerfüllt. Auch in der technischen Offenbarung des Lichts zeigt sich unvorhergesehene Schönheit.

Der accident gibt uns einerseits die Möglichkeit die Welt fremd zu sehen, andererseits aber auch sie besser zu verstehen.

The title of my work involves the romantic promise: ›as far as the eye can see‹. But the experience of nature is only hinted at or shown in conjunction with technology. The disordered surface  makes it impossible to immersion into the photographic illusion, the consideration remains superficial.

In my work I am concentrated on the accident, the control of image generating equipment and the photographic process, which appears in the material. At the same time it is a disruption of seeing, which is still affected by the objectivity of the photographic language.

Although the title refers more to the limits of human and mechanical visibilities, the longing remains not unfulfilled. Even in the technical disclosure of the light, the unexpected beauty reveals.

The chance gives us the possibility, to look at the world in a different light, in addition to understand it better.