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heim und weg. Über temporäres Wohnen

Lena Rogy

Diplom 13/2

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„Auf die eine oder andere Weise wohnen wir alle. Wir bewohnen ein Fleckchen Erde, ein Stück Raum, den wir uns zu eigen machen wollen, um zu bestehen.“ Dieses Bedürfnis, sich einen Ort anzueignen, von dem Marie Antoinette Glaser hier spricht, bezeichnet einen essenziellen Teil der Arbeit. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf dem temporären Wohnen.

Unser Zeitalter zeichnet sich durch seine diversen Mobilitätsmöglichkeiten aus, die sich unter anderem darin zeigen, dass Menschen für einen begrenzten Zeitraum an einem fremden und entfernten Ort leben.

Vierzig Fotografien und dreiunddreißig gesammelte Zitate und Textausschnitte gehen der Frage nach, wie sich Menschen einrichten, wenn die Wohndauer zeitlich begrenzt ist und wie sie im Falle einer möblierten Zwischenmiete mit dem Umstand umgehen, in ihrem privaten Raum von Gegenständen eines anderen umgeben zu sein.

Was macht es aus, einen Ort als „privat“ oder „zuhause“ bezeichnen zu können? Was braucht der heutige Mensch dazu?

home and away. About temporarily living

“One way or another, we all live. We inhabit a strip of land, a piece of space that we want to make our own, to exist.“ – Marie Antoinette Glaser

This statement illuminates an essential part of this work: the human need is to create our own space. Although the focus here is on temporarily living.

Our century is characterized by its many options of mobility which, among other things, allows people to move to foreign and far away places, impermanently. Often such people make their temporary homes with the consciousness that they will leave that place in a foreseeable future. For this purpose, many find a previously furnished sublet or occupy a friend's place while they’re out of town.

Forty photographs and thirty-three collected quotes examine the ways in which these mobile people organize their borrowed/foreign home when the period of residence is limited, unknown, or when they are surrounded by someone else’s things.

Furthermore, I ask: at what point can one consider their temporary residence as “private” or “home”?