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Autobahnkirchen

Paul Masukowitz

BA 14/2

Buch, 100 Seiten, 43 Fotografien
Format DIN A4
Digitaldruck

www.paul-masukowitz.de

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Autobahnkirchen finden sich seit dem Bau der ersten Autobahnkirche 1958 in der gesamten Bundesrepublik verteilt. Sie bieten dem Nutzer einer Autobahn die Möglichkeit, dem Stress des Verkehrs zu entfliehen, zu Gott zu beten, zu sich selbst zu finden oder lediglich einen Ort der entspannten Zurückgezogenheit zu genießen.

Die Kirchen sind widersprüchliche Orte. Es wird Ruhe gesucht neben einer allgegenwärtigen Geräuschkulisse des Verkehrs. Ebenso effizient wie die Autobahn an sich wird der Glaube gestaltet. Es ist oftmals gar nicht nötig die Autobahn zu verlassen. Gleich neben dem Drive-In findet sich die Kirche um ein kurzes oder längeres Gebet in den Himmel zu schicken und daraufhin gleich wieder aufzubrechen.

In ihrer Abfolge führen die Bilder zueinander, formulieren neue Teilaspekte und führen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit einem Thema, welches in der Dynamik der modernen Verkehrsgesellschaft -wenn überhaupt – am Rande wahrgenommen wird.

The first motorway church was built in 1958, since then many more can be found all over the Federal Republic of Germany. They offer visitors the chance to escape from the traffic, to pray to God, find oneself or simply to have a place to enjoy the relaxing privacy.

The churches are conflicting places. People are looking for silence next to the sound of traffic. Faith is shaped efficiently the same way as the motorway itself. In most cases there is no need to even leave the motorway. The churches are placed right beside the Drive-in, to offer visitors the possibility to pray and then continue the journey right afterwards.

The chronological order connects the photographs, expresses new aspects and leads to an intensive examination of a topic, which is perceived only peripherally in the modern society of traffic.