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Jetzt gehen sie weiter / 12:54

Sara Hoffmann

Diplom 13/2

www.sara-hoffmann.de

»Jetzt gehen sie weiter«, 13'41", Farbe, Ton, HD

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»Jetzt gehen sie weiter«, Videostill

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»Jetzt gehen sie weiter«, Videostill

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»Jetzt gehen sie weiter«, Videostill

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Aus der Serie/From the series: »12:54«, C-Print, 24 x 30cm

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Aus der Serie/From the series: »12:54«, C-Print, 24 x 30cm

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Aus der Serie/From the series: »12:54«, C-Print, 24 x 30cm

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Aus der Serie/From the series: »12:54«, C-Print, 24 x 30cm

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Aus der Serie/From the series: »12:54«, C-Print, 24 x 30cm

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Aus der Serie/From the series: »12:54«, C-Print, 24 x 30cm

In der Videoarbeit „Jetzt gehen sie weiter“ wird der städtische Raum zu einer Bühne. Die von Menschen durchquerten Räume gewinnen neben ihrer Funktion als Straße kulissenhafte Präsenz. Sprachliche Beschreibungen heften sich an Situationen und begeben sich in eine gegenseitige Abhängigkeit mit Sichtbarem. Alltägliche Handlungen werden in den Fokus gerückt, Menschen nähern sich und gehen dann weiter ihrer Wege.

„12:54“ besteht aus 28 Einzelbilder, die in einer Blockhängung präsentiert werden. Die Arbeit thematisiert die Fokussierung und die Orientierung der betrachteten Personen sowie die der Beobachterin. In den Bildern wird die Bewegung der Fotografin sichtbar, die sich durch die Menschenmenge einer Einkaufsstraße bewegt. Mit ihrer Kamera greift sie Einzelne heraus und lässt sich von diesen zu Weiteren leiten. Die Art der Hängung lässt dem Betrachter den Freiraum, selbst zu fokussieren und damit eigene Wege zu gehen.

In the work “Jetzt gehen sie weiter” (“Now they walk on”), the urban space is being transformed into a stage. Different sites of a city, crossed by people, are presented in their usual functionality but also reveal a scenery-like presence. Verbal descriptions are stuck to the images and the combination of both, linguistic and visual, can lead to new perceptions of a situation. Everyday occurences get into focus, people come closer and pass by.

“12:54” consists of 28 images which are hung into a group of a square. The work addresses the act of focusing and orientation, as well as the seeking and revealing of a certain view. In the images, the movement of the photographer becomes visible. While moving through the crowd in a shopping street, she picks up individual tracks of people with her camera and is being guided from one to another person. The hanging of pictures allows the viewer to focus freely by themselves, finding their own path through the crowd